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 Grab eines fränkischen Herrn (Rekonstruktion)
Grab eines fränkischen Herrn (Rekonstruktion).


Alamannen und Franken:


Aus dem Elbgebiet drängten immer wieder suebische Völkerschaften, die sich im Laufe der Zeit zu dem großen Stammesverband der Alamannen vereinigt hatten, gegen den Limes vor, den sie mehrfach durchbrachen und zerstörten. Um 260 n.Chr. musste daher das Römische Reich die Limesgrenze aufgeben und sich an die Donau als Nordgrenze zurückziehen. Von dieser Zeit an war unser Gebiet nur schwach besiedelt, bis im späten 5. Jh. die aus dem Elbgebiet erneut nach Süden vordringenden Alamannen von ihm Besitz ergriffen. In dieser Zeit sind die ersten Höfe entstanden, aus denen unsere heutigen Dörfer und Städte hervorgingen. Bei einigen von ihnen konnten Gräberfelder aus jener Zeit ausgegraben werden, in denen die Toten nach heidnischer Art mit Beigaben von Schmuck und Waffen versehen begraben worden waren ("Reihengräberfelder"). Sie bezeugen deutlich die erste Wiederbesiedlung des Raumes im 5./6. Jh. Im 7. Jh. erlosch die Sitte der Totenbeigabe, zweifellos eine Folge der in dieser Zeit erfolgten Christianisierung. Im selben Jahrhundert erbaute man auch die ersten Holzkirchen. Spuren einer solchen fand man in Unterschwaningen. Seit jener Zeit hat sich die germanische Lebensweise eng mit den Lehren des Christentums verbunden, - eine Entwicklung, die in der allgemeinen Veränderung der Sitten und Lebensweise der Menschen, besonders in der kirchlichen Kunst, ihren Ausdruck fand. So prägen die Kirchen bis heute das Bild unserer Dörfer und Städte.

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