Aus dem Gemeinderat

aktuelle Themen im Gemeinderat April 2022 (siehe auch Mitteilungblatt 04/22):

  • In der Generalversammlung der FFW Lentersheim wurde Stefan Frank zum 1. Kommandanten gewählt und Michael Hoffmann zum 2. Kommandanten. Sie treten die Nachfolge von Christoph Käfferlein und Matthias Rode an. Ihnen dankte Bürgermeister Steinacker für ihren Dienst die letzten 6 Jahre und würdigte ihr Engagement für den Brandschutz und die Zusammenarbeit in der Gemeinde. Den neugewählten Führungskräften wünschte er alles Gute und sagte jederzeitige Unterstützung seitens der Gemeinde zu. Die beiden in der Sitzung anwesenden Kommandanten wurden in Form eines Beschlusses offiziell vom Gemeinderat bestellt und eingesetzt.
  • Am Donnerstag 12. Mai findet eine Sondersitzung des Gemeinderates statt zum Thema Dorferneuerung, die ja im Jahr 2018 für alle Ortsteile beantragt wurde. Herr Steinbrecher vom Amt für Ländliche Entwicklung wird die Möglichkeiten, die ein Dorferneuerungsverfahren grundsätzlich bietet vorstellen und Fragen beantworten.
  • Das Thema ehemaliges Asphaltmischwerk Lentersheim hat ja eine gewisse Dynamik erfahren in Form von Protesten, Bedenken und Befürchtungen seitens der Bevölkerung. Nach Ansicht des Gemeinderates und des Bürgermeisters bestehen diese Zweifel zu Recht. Beim Änderungsverfahren im Herbst wurde die Gemeinde nicht beteiligt, obwohl doch gravierende Punkte verändert wurden, wie eine Umfirmierung und die Möglichkeit neue, zum Teil auch gefährliche Stoffe dort aufzunehmen, zu behandeln und einer Deponierung oder Verwertung zuzuführen. Dies stimme in großem Umfang nicht mit dem ursprünglichen Zweck der Anlage überein. Hierzu wurden offene Fragen des Gemeinderates an die Genehmigungsbehörden und die Firma VEA gestellt. Auch seitens einer dazu gegründeten Bürgerinitiative wurden Anfragen gestellt, Informationsveranstaltungen abgehalten und Widerstand angekündigt. Einhellige Meinung im Gemeinderat war es wegen sehr mangelndem Informationslage zu den Betriebsabläufen und der nicht vorhandenen Transparenz bei der Bearbeitung der Änderungsanzeige einem Bauvorhaben nicht zuzustimmen, da Umfang und Folgewirkungen einer Umsetzung derzeit nicht absehbar sind. Es sollen mehrere große überdachte Lagerboxen errichtet werden. Bei Art und Umfang dieses Vorhabens sei eigentlich davon auszugehen, dass ein vollständiges immissionsschutzrechtliches Verfahren durchgeführt wird. Zudem wird beobachtet, dass vermutlich die Anlieferung des Materials aus ganz Süddeutschland erfolgt und schon jetzt zu einem erheblich gestiegenen Verkehrsaufkommen geführt hat.
  • Im Bauleitplanverfahren „Solarpark Lentersheim“ fand die Behandlung und Abwägung der während der förmlichen Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange und der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Nachbargemeinden eingegangenen Stellungnahmen statt. Der Gemeinderat stimmt den Abwägungsvorschlägen zu. Stellungnahmen seitens der Bevölkerung waren nicht eingegangen. Auch wurde die Änderung des Flächennutzungsplanes festgestellt. Die Unterlagen werden dem Landratsamt zur Genehmigung vorgelegt.
  • Bezüglich Glasfaserausbau bis in jedes Haus beschloss der Gemeinderat den Einstieg in das weitere Förderverfahren. Momentan läuft eine sogenannte Markterkundung, die auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht ist. Es wird eine Bestandsaufnahme gemacht, welche Bandbreiten an den jeweiligen Haushalten verfügbar sind. Darauf erfolgt eine Ausschreibung für die potentiellen Netzanbieter.

aktuelle Themen im Gemeinderat März 2022 (siehe auch Mitteilungblatt 03/22):

  • Zur Erschließung eines neuen Standortes für einen örtlichen Elektrobetrieb in Beyerberg wurde eine Bauleitplanung auf den Weg gebracht für die in diesem Mitteilungsblatt die Bekanntmachung der frühzeitigen öffentlichen Auslegung erfolgt. Der Gemeinderat steht diesem Projekt positiv und unterstützend gegenüber.
  • Zu einem Bauantrag am ehemaligen Asphaltmischwerk in Lentersheim der Firma VEA mit Sitz in Burgoberbach wurde das gemeindliche Einvernehmen momentan noch nicht erteilt. Es stellen sich Fragen hinsichtlich des Betriebsablaufes, der Art, Menge und Qualität des zu verarbeitenden und gelagerten Materials. Ebenso zu Herkunft und zukünftiger Verwendung sowie einer möglichen Gefährlichkeitseinstufung. Hier teilt der Gemeinderat auch Befürchtungen und Bedenken der Anwohner und der Bevölkerung hinsichtlich Gefährdung und Belastung durch Immissionen in Form von Staub und Lärm sowie einer potentiellen Beeinträchtigung des Grund- und Oberflächenwassers durch den Eintrag gefährlicher Stoffe. Diese Punkte werden momentan auch seitens der Gemeinde bei Antragsteller und Genehmigungsbehörden hinterfragt.
  • Beim Kita-Neubau kann man einen guten Baufortschritt beobachten. Die Arbeiten laufen momentan je nach Witterung an den Außenanlagen, auch ist mittlerweile die Wärmepumpe als Heizquelle in Betrieb. Im Innenbereich wird an Decken, Bodenbelag und auch an der Fertigstellung der Sani-tär- und Elektroinstallation gearbeitet. Auch sind die Vordächer montiert. Letzte Ausschreibungen und Vergaben fanden im Bereich Schreinerarbeiten, Trennwände, Möblierung, Schließanlage, Baureinigung und Bodenbeschichtung statt. Bis auf letztgenannten Bereich gingen mehrere Angebote ein und es konnte auch im Rahmen der Kostenberechnung die Aufträge vergeben werden, teilweise etwas günstiger. Ziel für den Einzug der Kindergartenkinder war Anfang Mai, die offizielle Einweihung soll am Sonntag 10.7.2022 mit einem Dorffest stattfinden. Hierzu hat sich um Pfarrer Huber und der Kindergartenleitung ein Festausschuss gebildet, der unter dem Mitwirken der örtli-chen Vereine schon zweimal getagt hat. Von Seiten der Gemeinde vertritt uns da dankenswerterweise unsere 3. Bürgermeisterin Karin Menhorn. Mittlerweile wurde bekannt, dass sich die Lieferung von Türen und Einrichtungsgegenständen aufgrund der momentan herrschenden Gesamtsituation verzögern könnte. Daher verschiebt sich möglicherweise der Umzug. Bei den Planungen für das Dorffest sollen möglichst alle Vereine einbezogen werden. Ein Gottesdienst ist um 09:30 Uhr vorgesehen. Es sollen Zelte aufgestellt werden damit der Kindergarten selbst frei bleiben kann für Besichtigungen und weitere Aktivitäten.
  • Auch der Bau der neuen Kläranlage schreitet gut voran. Der Gemeinderat konnte sich bei zurzeit gegebenem bestem Bauwetter im Rahmen einer Bauausschusssitzung ein Bild von der Baustelle machen. Bürgermeister Steinacker stellte den Baufortschritt anhand eines aktuellen Sachstands-berichtes von Herrn Schmaus IB Biedermann vor. Demnach laufen momentan Auffüllarbeiten mit Bodenstabilisierung nachdem Becken und Schlammspeicher fertig betoniert sind. Mittlerweile wurde mit der Erstellung des Betriebsgebäudes begonnen. Im Bereich der Anschlüsse Beyerberg und Lentersheim laufen momentan Ausschreibungen zu den Stauraumkanälen, Pumpentechnik und Betriebsbauwerken bzw. sind in Vorbereitung. Letzte Vergaben sollen nach Ostern stattfinden. Die fehlenden Schächte der Druckleitung aus Richtung Lentersheim werden demnächst geliefert und dann eingebaut.

aktuelle Themen im Gemeinderat Februar 2022 (siehe auch Mitteilungblatt 02/22):

  • Seit kurzem wird auf der Homepage der VG Hesselberg ein Bürgerserviceportal angeboten. Dort hat der Bürger die Möglichkeit, bestimmte Verwaltungsvorgänge, Meldungen, Anträge und vieles mehr direkt von zu Hause aus zu erledigen. Beispiele sind Meldebescheinigun-gen, Urkunden, Meldung Zählerstände, Briefwahlanträge und weiteres. Man kann auf der Seite der VG Hesselberg (www.vg-hesselberg.de) unter Bürgerserviceportal Anträge an die Verwaltung erfassen und direkt zur weiteren Bearbeitung weiterleiten. Falls ein persönliches Erscheinen dennoch notwendig ist, werden sie m Rahmen der Erfassung darauf hingewiesen.
  • Bürgermeister Steinacker wies in der letzten Sitzung auf ein Förderprogramm der Region Hesselberg hin, bei dem Gutscheine ausgegeben werden zur Erstberatung durch ein Architekturbüro zur Sanierung einer Immobilie (Baujahr vor 1960). Nach Prüfung der Förderwürdigkeit durch das Regionalmanagement und die Kommune bekommt der Bauwerber bei einem Eigenanteil von 100 € einen Gutschein von 1.000 € für eine Erstberatung durch eines der vier beteiligten Planungsbüros. Infobroschüren dazu liegen im Rathaus aus oder können beim Bürgermeister per mail angefordert werden.
  • Auch durch die Region Hesselberg angestoßen wurde die Beteiligung als Modellregion an dem Aktionsprogramm „Frauen in der Politik“ als einzige in Bayern. Infos dazu unter https://www.frauen-in-die-politik.com/ oder auf der Homepage der Region Hesselberg.
  • Personelle Veränderungen gab es im Feldgeschworenengremium der Gemarkung Ehingen. In einer Zusammenkunft der Feldgeschworenen der Gemarkung Ehingen gab der langjährige Obmann des Gremiums Friedrich Beck bekannt, das Amt abzugeben und in jüngere Hände zu legen: Einstimmig wurde Herr Karl Rieß zu seinem Nachfolger im Amt des Obmanns gewählt. Zu seinem Stellvertreter wurde Friedrich Beck bestimmt. Ebenso wurde bekannt gegeben, dass die beiden langjährigen Siebener Friedrich Heidecker und Hans Spatz aus alters- bzw. gesundheitlichen Gründen aus dem aktiven Dienst als Feldgeschworene ausscheiden möchten. Beide bleiben Siebener im passiven Dienst. Mittlerweile wurden vom Gremium der Feldgeschworenen Ehingen Herr Tim Heidecker und Herr Christian Blank als Nachfolger gewählt und in der Sitzung am 3.Februar vereidigt.
  • Beschlossen und in Auftrag gegeben wurde in der letzten Sitzung Planung und Förderanfrage für den weiteren Glasfaserausbau bis in jedes Haus im ganzen Gemeindegebiet. Dies soll nach Förderzusage Zug um Zug umgesetzt werden.
  • Zur Stromversorgung der neuen Kläranlage soll eine Trafostation am bestehenden Kabelendmast am Grundstück errichtet werden. Dies bietet die Möglichkeit eine PV Anlage in sinnvoller Größe zu installieren und auch für weitere Nutzungen gerüstet zu sein.
  • Im Rahmen eines ersten Maßnahmenkataloges für den Haushalt 2022 und die weitere Finanzplanung wurde unter anderem die nötige Sanierung von Fassade, Fenster und Toren am Bauhof und Feuerwehrhaus angesprochen. Auch die Neugestaltung der Bushaltestelle an der Hauptstraße am neuen Kindergarten, die ebenso wie notwendige Gehwegsanierungen beispielsweise in Dambach vom Bauhof erledigt werden können, wenn es in die zeitliche Planung passt. Wichtig ist neben der Glasfaseranbindung auch die weitere digitale Ausstattung und Vernetzung unserer Grundschule im Gebäude selbst. Dazu kommen notwendige Instandhaltungs- und Verbesserungsarbeiten an unserer Turnhalle und eventuell nötige Ersatzbeschaffungen im Bereich der Fahrzeugausstattung unseres Bauhofes. Priorität haben natürlich im Jahr 2022 die laufenden Großprojekte wie Kläranlage mit Druckleitungen, Fertigstellung des Kindergartenneubaus und Erschließung des neuen Baugebietes. Dazu kommt als wichtiger Schritt in die Zukunft auch, wenn möglich, Grunderwerb für Baulandgewinnung in Beyerberg und Lentersheim.

aktuelle Themen im Gemeinderat Januar 2022 (siehe auch Mitteilungblatt 01/22):

  • In der letzten Gemeinderatsitzung wurde über den Sachstand der ILE (Integrierten Ländliche Entwicklung) informiert und ein Tätigkeitsbericht des mit der Umsetzungsbegleitung beauftragten Büros Neuland Plus besprochen. Informationen über die Arbeit der ILE Hesselberg/Limes, einem Zusammenschluss von 10 Gemeinden unserer Region, finden sie auf der Homepage der ILE unter https://www.region-hesselberg.de/foerderprogramme/ile/hesselberg-limes/. Im vergangenen Jahr befasste sich die Steuerungsgruppe bestehend aus den beteiligten Bür-germeistern und Mitarbeitern von „Neuland plus“ beispielweise mit der Erstellung eines Kernwegekonzeptes, mit der touristischen Aufwertung des Hesselberges und Ansatzmöglichkeiten zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehres in unserem Bereich. Auf der Homepage findet man auch aktuell den Förderaufruf für das Regionalbudget 2022; gefragt ist hier Eigeninitiative von Privatpersonen, Unternehmen, Vereinen und anderen Gruppierungen.
  • Ein Antrag auf Dorferneuerung für alle Ehinger Ortsteile war im Jahr 2017 gestellt worden. Nach Informationen des Amtes für ländliche Entwicklung (ALE, ehemals Flurbereinigungsamt) befin-den wir uns auf der Vormerkliste und in 2 bis 3 Jahren könne mit den Vorarbeiten begonnen werden. Schon aus Gründen des Arbeitsaufwandes und der notwendigen Bereitstellung der Haushaltsmittel zur Co-Finanzierung durch die Gemeinde, sei es sinnvoll die Dorferneuerung in Abschnitte aufzuteilen und eine zeitliche Priorisierung in Bezug auf den Bedarf der jeweiligen Ortsteile vorzunehmen. Es finden weitere Gespräche mit dem ALE statt und zu gegebener Zeit soll auch die Bevölkerung mit eingebunden werden.
  • Nach einer Vielzahl von Gesprächen, Sitzungen und Workshops liegt mittlerweile in Zusammenarbeit mit der Leader Region Hesselberg ein vielversprechender Vorschlag zum Einstieg in ein Nutzungskonzept für die touristische Entwicklung des Hesselberges vor. Im Rahmen von gemeinsamen Sitzungen der Bürgermeister der Gemeinden Ehingen, Gerolfingen, Röckingen, Wittelshofen sowie der Stadt Wassertrüdingen und dem Evangelischen Bildungszentrum (EBZ) wurde ein Maßnahmenplan erarbeitet, um den Gipfelbereich des Hesselbergs für Einheimische und Gäste attraktiver zu gestalten. Hierzu zählen unter anderem folgende Maßnahmen:
    • Sanierung und barrierefreie Ertüchtigung des Hesselberg-Kiosk sowie Installation von Sitzgelegenheiten
    • Errichtung einer barrierefreien WC-Anlage
    • Installation eines Verkaufsautomaten mit vor Ort verzehrbaren Speisen und Getränken
    • Besucherlenkung und Naturschutz
    Eine erste Kostenschätzung sieht für dieses Maßnahmenpaket Aufwendungen von rund 120.000 € vor. Der Gemeinderat beschloss hier weitere Planungsschritte gemeinsam mit den anderen Hesselberggemeinden zu beauftragen und die Absicht sich als Gemeinde Ehingen hier zu beteiligen.
  • Wie schon vor einigen Jahren beabsichtigt soll die Arena bei der Hammerschmiede besser ausgeschildert werden. Dies ist mittlerweile in Auftrag gegeben und in Zusammenarbeit mit der Limesfachberatung des Bezirkes nahezu fertiggestellt. Die Arena ist als ehemaliges kleines Am-phitheater wichtiger Bestandteil des ehemaligen Kastells Dambach. Größe und Umrisse sind im Wald sichtbar. In den letzten Jahren, auch mit der Einstufung des Limes als Weltkulturerbe ist die Arena für viele Besucher unserer Region, sei es per Fahrzeug, Rad oder zu Fuß von großem Interesse. Zum besseren Finden und Hinführen sollen Hinweis- und Erläuterungstafeln nahe der Straße bei der Hammerschmiede aufgestellt werden und dann weitere Hinweispfeile zur Wegführung.
  • Die kurz vor Weihnachten stattgefundene erste digitale Bürgerversammlung kann nach Meinung des Gemeinderates als erfolgreicher Versuch gewertet werden, die Bürgerschaft gerade in den besonderen Zeiten besser zu informieren. 55 Teilnehmerhaushalte waren eingeloggt und teilweise mit mehreren Personen vor den Bildschirmen vertreten, um den Rückblick auf die letzten Jahre in Form einer Präsentation mitzuhören. Auch konnten Fragen gestellt werden, die von Bürgermeister und Geschäftsleiter Stefan Herrmann beantwortet wurden. Diese drehten sich haupt-sächlich um das Thema Kläranlagenneubau und der damit verbundenen Einhebung von Beiträgen. Selbstverständlich ersetzt diese Form nicht den direkten Kontakt in Versammlungen und persönlichen Gesprächen, aber es kann neben Informationen im Mitteilungsblatt, auf der Homepage oder in Facebook ein Baustein der Bürgerbeteiligung an der Gemeindepolitik sein. Auch uns als Verantwortliche in Gemeinde und Verwaltung fehlt Kontakt und Rückmeldung aus der Bürgerschaft, um Meinungen zu unterschiedlichen Themen aufzunehmen. Deshalb steht auch nach wie vor das Angebot zum persönlichen Austausch soweit möglich im Gespräch, aber auch per Telefon unter 09835/979115 oder per Mail an friedrich.steinacker@vg-hesselberg.de. Sobald wieder Bürgerversammlungen in Präsenz möglich sind, werden diese auch in allen Ortsteilen abgehalten.

aktuelle Themen im Gemeinderat Dezember 2021 (siehe auch Mitteilungblatt 12/21):

  • Zur Finanzierung der anfallenden Ausgaben im Vermögenshaushalt (hauptsächlich Kindergartenneubau und Kläranlagenneubau mit Druckleitungen) wurde in der letzten Sitzung beschlossen, ein Kommunaldarlehen in Höhe von 2,4 Mio. € aufzunehmen. Im Bereich Kläranlage werden so auch die in Aussicht stehenden Verbesserungsbeiträge vorfinanziert; nach deren Eingang können weite Teile wieder getilgt werden. Im ersten Schritt wurden 700.000 € zur Auszahlung abgerufen.
  • Für einen Neubau eines ortsansässigen Elektrobetriebes wurde auf einem von diesem erworbenen Grundstück am nordöstlichen Ortsrand von Beyerberg eine Bauleitplanung vom Gemeinderat auf den Weg gebracht und dies auch sehr positiv bewertet. Details und Bekanntmachung finden sie an anderer Stelle in diesem Mitteilungsblatt.
  • Ebenso wurde Abwägung und Billigung des Planentwurfes nach erfolgter erster Auslegung und Öffentlichkeitsbeteiligung für den Solarpark Lentersheim beschlossen und mit diesem Mitteilungsblatt wird die zweite Beteiligungsrunde von Bürgern und Träger öffentlicher Belange eröffnet.
  • In Beyerberg wurde mit positiver Würdigung durch den Gemeinderat das gemeindliche Einvernehmen zu einem Neubauvorhaben als Nachverdichtung im Ortsbereich an der Ringstraße erteilt; ebenso für eine Umbaumaßnahme in Ehingen mit der Anbringung von Dachgauben und eines Balkons.
  • Beschlossen wurde, dass die aktuellen Festsetzungen der Steuern und Gebühren unverändert bleiben. So betragen die Hebesätze für die Grundsteuern A und B jeweils 450 %, für die Gewerbesteuer 330 %. Für den ersten Hund werden 40 € fällig, jeder weitere Hund kostet 80 € Steuer.
  • In der gemeindeeigenen Deponie werden nach wie vor für schredderfähiges Material zehn Euro und für unsortierten Bauschutt 15 € pro Kubikmeter verlangt. Erdaushub und Grüngut werden mit sieben € pro Kubikmeter berechnet. Erhöht hat sich lediglich der Stundensatz für Aushilfskräfte von elf auf zwölf Euro pro Stunde.
  • Die defekte Seilbahn am Spielplatz Lentersheim soll im Frühjahr ersetzt werden. Die Installation einer neuen Seilbahn wurde beschlossen und zum Preis von 3.643 Euro in Auftrag gegeben.
  • Mit der Vereidigung von Lothar Schmutterer wurde das Feldgeschworenen Gremium in Lentersheim wieder komplettiert. Die Nachwahl erfolgte für den verstorbenen Martin Zimmerer.
  • Als Innungsbester im Maurerhandwerk wurde im Rahmen einer Gemeinderatssitzung Friedrich Bach aus Lentersheim für seine hervorragenden Leistungen bei der Gesellenprüfung geehrt. Er hat land-kreisweit das beste Ergebnis in Theorie und Praxis erzielt. Dies wurde von zweitem Bürgermeister Klaus Kober, der für den erkrankten Bürgermeister die Sitzung leitete, entsprechend gewürdigt und es wurde eine Urkunde überreicht. Gerade auch wir als Gemeinde mit unseren vielen Baustellen wissen, wie wichtig gut ausgebildeter Nachwuchs im Bauhandwerk ist.
  • Im Rahmen der örtlichen Rechnungsprüfung waren nur äußerst geringe und wenige Prüfungsfeststellungen zu besprechen. Vom Ausschussvorsitzenden Friedrich Mack wurde ausdrücklich die hervorragende Arbeit von Verwaltung, Kämmerei und Kassenführung gelobt. Nach Feststellung der Jahresrechnung 2020 und Genehmigung der außerplanmäßigen Ausgaben wurde den verantwortlichen Verwaltungsmitarbeitern und dem Bürgermeister einstimmig Entlastung erteilt.
  • Das Becken der neuen Kläranlage ist so gut wie vollständig betoniert. Es folgt eine Dichtigkeitsprüfung noch in diesem Jahr. Bei entsprechendem Wetter beginnen dann ab Januar die Betonarbeiten am Schlammspeicher. Anschließend der Bau des Einlaufhebewerkes sowie des Betriebsgebäudes mit der Schlammentwässerung. Für die Maschinentechnik und das Rechengebäude wird momentan die Ausführungsplanung erstellt. Im Bereich der Druckleitungen erfolgt Anfang des Jahres die Ausschreibung des Stauraumkanales und der Pumpengebäude.
  • Im neuen Kindergarten wird momentan der Innenputz fertiggestellt und Trockenbauarbeiten durchgeführt. Es folgen dann im Januar Fliesenarbeiten und vorbereitende Arbeiten für Bodenbeläge. Anschließend dann Maler- und Schreinerarbeiten. Parallel dazu laufen erste Tätigkeiten an den Außenanlagen und an der Fassade. Hier natürlich nur wenn die Witterung es erlaubt.

aktuelle Themen im Gemeinderat November 2021 (siehe auch Mitteilungblatt 11/21):

  • Leider musste die letzte Gemeinderatsitzung aufgrund des Infektionsgeschehens kurzfristig abgesagt werden. Diese soll voraussichtlich am Donnerstag 25.11.2021 nachgeholt werden. Die turnusgemäße Dezembersitzung soll dann um eine Woche auf den 09. Dezember geschoben werden. Diese Vorgehensweise wurde vom Gemeinderat in einer Videokonferenz abgestimmt und beschlossen. Das gilt natürlich nur, wenn die Infektionslage es zulässt. Derzeit herrscht während der Gemeinderatssitzung in der Aula der Grundschule für alle Gemeinderäte und Besucher:innen eine Maskenpflicht, ebenfalls ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses erforderlich.
  • Im Gemeinderat wurde beschlossen, für unsere Grundschule Luftreinigungsgeräte anzuschaffen, um nach Möglichkeit einen sicheren Präsenzschulbetrieb zu gewährleisten. Für unsere Schule sind dies 8 Geräte, vorgesehen sind für jedes Klassenzimmer zwei Stück. Die Geräte sind mittlerweile installiert und wurden mit Schulbeginn nach den Herbstferien in Betrieb genommen. Sie funktionieren einwandfrei und es gibt positive Rückmeldung bezüglich der Luftqualität seitens der Schulleitung. Damit möchte der Gemeinderat weiter seiner Verpflichtung, aber auch seinem Anspruch nachkommen, in unserer Schule für möglichst optimale Rahmenbedingungen für die Schülerinnen und Schüler zu sorgen. Ein weiterer Baustein hierfür wird die Glasfaseranbindung und Verbesserung der digitalen Struktur im Schulgebäude sein.

aktuelle Themen im Gemeinderat Oktober 2021 (siehe auch Mitteilungblatt 10/21):

  • Bei der erneuten Vorlage eines Bauantrages bezüglich der Verfüllung der Sandgrube in Lentersheim wurde wieder das gemeindliche Einvernehmen verweigert. Gründe dafür sind die zu steile Böschung an Graben und Weg in Richtung Mühlbach und die damit verbundene Beeinträchtigung des Wasserabflusses und des Landschaftsbildes. Zudem wurde nach Meinung des Gemeinderates mehr Menge verfüllt, als in der Genehmigung vorgesehen war. Dies hätte möglicherweise Vorbildcharakter für die weitere Auffüllung. Ursprünglich wurde vereinbart, das Gelände in Bezug auf Höhe und Neigung wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Die Entscheidung liegt jetzt bei der Baubehörde, ob das gemeindliche Einvernehmen ersetzt wird und der Antrag genehmigt wird.
  • Ebenfalls in Lentersheim wird die letzten Monate eine starke Ausdehnung des Betriebes am ehemaligen Asphaltmischwerk beobachtet. Auch häufen sich Beschwerden über den übermäßigen LKW-Verkehr, sowie wegen Lärm und Staub vom Werk selbst ausgehend. Es fällt auch auf, dass LKW mit Kennzeichen aus dem gesamten süddeutschen Raum Material zuliefern. Es stellt sich hier die Frage, ob das sinnvoll ist. Es wurde vereinbart, auf Genehmigungsbehörden und die Betreiberfirma zuzugehen und die offenen Fragen und etwaige Verbesserungsmöglichkeiten abzuklären, bevor hier auch weitere Genehmigungen und die Zustimmung zu Bauanträgen erteilt werden.
  • Es wurde beschlossen, ein GPS-Gerät zu beschaffen, dieses kann dann durch den Bauhof und die Feldgeschworenen genutzt werden. Damit können schnell Grenzpunkte bestimmt, sowie Leitungen und Schächte gefunden und neu gebaute in das System aufgenommen werden. Dies wird gerade bei der Vielzahl unserer Baustellen immer wichtiger und spart hier Zeit und Kosten.
  • Im Zuge der Bauleitplanung für das Baugebiet Hopfenpeint erfolgte die erfolgreiche Abwägung der erneuten Beteiligung der Bürger und der Träger öffentlicher Belange. So konnte in der letzten Sitzung auch ein Satzungsbeschluss mit den Festsetzungen des Bebauungsplanes erfolgen. Momentan läuft die Erschließungsplanung seitens des beauftragten Ingenieurbüros.

aktuelle Themen im Gemeinderat August 2021 (siehe auch Mitteilungblatt 08/21):

  • In der Gemeinderatssitzung am 05.08.2021 wurde Frau Christa Kraft mit einem Blumenstrauß, der Dank für die gewissenhafte Protokollführung seit Januar 2017 ausgesprochen und ihr weiterhin alles Gute gewünscht.
  • Als neuen Schrift- und Protokollführer wurde Markus Seitle von Bürgermeister Steinacker zu seiner ersten Gemeinderatssitzung begrüßt. Herr Seitle wurde zu Beginn vom Bürgermeister vereidigt. Er betreut bereits die Homepage der Gemeinde Ehingen.
  • Der Sitzung vorausgegangen war eine Begehung des Schulgebäudes mit der Schulleitung Frau Remitz-Schachner und Vertretern des Elternbeirates. Frau Remitz-Schachner berichtete im Anschluss daran aus dem Schulbetrieb. Sie berichtete zudem auch über außergewöhnliche Herausforderungen der Unterrichtsführung unter Corona-Bedingungen seit dem letzten Schuljahr, sowohl für die Lehrkräfte wie auch vor allem für die Schüler/innen und ihre Eltern. Wichtigstes Ziel für das neue Schuljahr sollte ein täglicher Präsenzunterricht sein.
  • Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Thema Luftreiniger für Klassenzimmer. Hierfür stellt die Staatsregierung Zuschüsse für mobile Luftreinigungsgeräte, wie auch für dezentrale Lüftungsanlagen in Aussicht. Bis zum Schulstart nach den Sommerferien soll hier eine sinnvolle und wirtschaftliche Lösung gefunden werden.
  • Die digitale Struktur und Ausstattung der Schule soll weiter vorangebracht werden. Hierzu waren Ende Juli Vertreter der Regierung vor Ort, um die weiteren Schritte und Maßnahmen zu besprechen und zu planen.
  • Einem Bauantrag zur Errichtung eines Garten- und Gerätehauses in Ehingen wurde von Seiten der Gemeinde das Einvernehmen erteilt.
  • Angesprochen wurde nochmals die Problematik bei Starkregen und Hochwassersituationen. Dies soll weiter bei einer Sitzung des Bauausschusses besprochen werden.

aktuelle Themen im Gemeinderat Juli 2021 (siehe auch Mitteilungblatt 07/21):

  • In der Gemeinderatsitzung vom 08.07.2021 wurde der Haushaltsplan 2021 von Kämmerin Jennifer Herrmann vorgetragen und erläutert, dieser dann besprochen und so auch beschlossen. Der Vorbericht sowie der Entwurf des Haushaltsplanes mit Ansatz und Ergebnis 2020 und Ansatz 2021 wurden bereits im Vorfeld in einer Videokonferenz vorberaten. Hier besprochene Änderungen, wie z. B. die Beschaffung von Raumluftfiltern für die Klassenräume, wurden eingearbeitet. Der Bau der Druckleitungen, sowie der Kläranlagenneubau schlagen neben dem Neubau des Kindergartens stark zu Buche. Zum Abgleich des Vermögenshaushalts ist dieses Jahr eine Darlehensaufnahme in Höhe von 2,4 Mio. Euro notwendig. Diese soll hauptsächlich zur Zwischenfinanzierung aufgenommen werden und durch die eingehenden Verbesserungsbeiträge und Zuschüsse in den Folgejahren wieder getilgt werden. Im Ergebnis schließen in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen ab, der Verwaltungshaushalt mit 3.677.700,00 Euro und der Vermögenshaushalt mit 6.223.700,00 Euro, also insgesamt mit knapp 10 Mio. Euro. Die Hebesätze bleiben, wie in der Sitzung im Dezember beschlossen, unverändert (Grundsteuer A u. B jeweils 450 % und Gewerbesteuer 330 %). Die Kassenkreditgrenze wird auf 610.000,00 Euro festgesetzt. Dies bedeutet natürlich eine deutliche Erhöhung der Verschuldung der Gemeinde, jedoch sind die beiden großen Maßnahmen Pflichtaufgaben der Gemeinde und insbesondere die Erneuerung der Kläranlage seit Jahren von den Behörden gefordert und in Dimension und Ausstattung vorgegeben. Auch war das nicht mehr aufzuschieben. Angestrebt wurde eine möglichst langfristige und nachhaltige Lösung, zweifelsohne auch mit Belastungen für die Grundeigentümer in Form von Verbesserungsbeiträgen.
  • Der Gemeinderat Ehingen hatte in einer Sitzung Ende 2019 die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 10 für das Wohngebiet „Hopfenpeint“ beschlossen. Es sollen hier 23 Bauplätze erschlossen werden. Aufgrund der Stellungnahme des Landratsamtes Ansbach (Forderung eines Schall- und Geruchsgutachten) wurde der Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 10 für das Wohngebiet „Hopfenpeint“ überarbeitet. Der Gemeinderat billigte den vom Ingenieurbüro Heller vorgelegten Planentwurf mit den Festsetzungen, der Begründung (in der Fassung vom 08.07.2021), der speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung (in der Fassung vom 02.10.2020) sowie des Schall- und Geruchsgutachtens (in der Fassung vom 08.07.2021) und hat beschlossen, die erneute öffentliche Auslegung sowie die erneute Beteiligung der Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange durchzuführen.
  • Der Gemeinderat unterstützt eine Bauvoranfrage am nordwestlichen Ortsrand in Lentersheim, steht dem Bauvorhaben positiv gegenüber und erteilte das gemeindliche Einvernehmen. Der Antrag geht zur weiteren Bearbeitung an das Landratsamt.
  • Der VfL Ehingen möchte seine Flutlichtanlage auf eine moderne, energiesparende LED-Technik umrüsten lassen. Die Kosten der Umrüstung belaufen sich auf ca. 35.700 € brutto. Die Finanzierung ist größtenteils durch Zuschüsse durch den Bund und den BLSV gesichert. Der Restbetrag wird über Eigenmittel des VfL Ehingen finanziert. Da die Maßnahme zeitnah umgesetzt wird und die Zuschüsse erst verzögert erwartet werden, hat der Gemeinderat beschlossen, den Verein in Form einer Vor- bzw. Zwischenfinanzierung zu unterstützen.
  • Der Gemeinderat hat weiter beschlossen ein GPS-Gerät für Bauhof und Feldgeschworene zu beschaffen und im Haushalt einzuplanen. Vorher sollen verschiedene Varianten und Möglichkeiten erörtert werden und ggf. eine Vorführung stattfinden. Durch ein solches Gerät kann beispielsweise viel Zeit und Arbeitsaufwand beim Finden von Grenzsteinen, Leitungen und Schächten eingespart werden.

aktuelle Themen im Gemeinderat Juni 2021 (siehe auch Mitteilungblatt 06/21):

  • In einer nichtöffentlichen Sitzung am 26.05.2021 erfolgten Auswertung, Beratung und dann auch die Vergabe der Arbeiten für den Neubau der Kläranlage: Die Thematik war vorher in mehreren Sitzungen und Videokonferenzen unter Einbeziehung der Verwaltung, des Ingenieurbüros Biedermann, des WWA Ansbach und des Bauhofes mit unseren Klärwärtern vorbesprochen und diskutiert worden. Wichtiger Punkt war die einzuhaltende Frist für das Erreichen der Härtefallschwelle, was wiederum eine Förderung von knapp 500.000 € in Aussicht stellt. Die Ausschreibung lief im April, Submission erfolgte dann am 29.04.2021 bei uns im Rathaus.
    Das Interesse hielt sich eher in Grenzen. Aufgeteilt war die Ausschreibung auf 3 Lose: 1- Bautechnik / 2-Maschinentechnik/ 3- Elektrotechnik
    Für das Los 1 wurden zwei Angebote abgegeben, für das Los 2 ein Angebot und für das Los 3 drei Angebote. Zusätzlich wurde ein Komplettangebot als sogenannter Sondervorschlag eingereicht. Nach Wertung der Angebote durch Ingenieurbüro und Gemeinderat wurde dann entschieden, das Komplettangebot anzunehmen. Es handelt sich um das sogenannte Biocos Verfahren für das leichte Umplanungen erfolgen müssen, so zum Beispiel nur ein rechteckiges Becken. Dieses war das wirtschaftlichste Angebot auch im Vergleich der Summe der niedrigsten Hauptangebote. Somit wurde der Auftrag an die Fa. ZWT aus Bayreuth als Sondervorschlag zum Angebotspreis von rund 4,27 Mio. Euro vergeben. Der Preis liegt ca. 4% über der Kostenberechnung.
  • Zentrale Bedeutung im zukünftigen Abwasserkonzept haben die beiden Druckleitungen von Beyerberg nach Ehingen und von Lentersheim herkommend. Die Leitung von Beyerberg ist größtenteils durch die Fa. Schmelzer verlegt, es fehlen noch einige Zusammenschlüsse und Schächte sowie der Abschnitt vom Dorfplatz bis zur Anlage. Dies wird demnächst erfolgen.
    Für die Druckleitung Lentersheim wurden Bauantrag, landschaftspflegerischer Begleitplan und Förderantrag gestellt. Jetzt erfolgt die Ausschreibung. Beide Leitungen werden nach der RZWas mit 150 € pro laufendem Meter gefördert.
  • Für die Kalkulation und Satzungsberatung für die Verbesserungs- und Herstellungsbeiträge der Entwässerungseinrichtung wurde der Auftrag an ein Büro aus Greding vergeben.
  • Vergeben wurde ebenfalls vorbehaltlich der Förderzusage die Einrichtung eines Glasfaseranschlusses für Rathaus und Schule an die Fa. T-Systems International GmbH (Telekom).
  • Zu den Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange für die Bauleitplanung zum Baugebiet Hopfenpeint bezüglich Immissionen von Landwirtschaft und Gewerbe wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben. So wird aktuell jeweils ein Geruchs- und ein Schallgutachten ausgearbeitet.
    Dies dient dem guten Miteinander von Landwirtschaft, Gewerbe und dem Wohngebiet um hier die Interessen auch der Landwirte und Gewerbebetriebe zu wahren und Konflikte zu vermeiden.
  • Der Landkreis Ansbach beabsichtigt ca. 2024 die Ortsdurchfahrt Beyerberg im Bereich der Kreisstraße AN 50 (Königshofener und Grüber Straße) mit einer neuen Fahrbahndecke zu versehen. Vorher sollte von unserer Seite die Notwendigkeit der Sanierung, bzw. Erneuerung der gemeindlichen Infrastruktur in diesem Bereich untersucht werden. Dies sind Wasserleitung, Abwasserkanäle, Gehwege, DSL-Leitungen bzw. Leerrohre und die Straßenbeleuchtung.
  • In der Gemarkung Lentersheim lag dem Gemeinderat ein Antrag auf Aufstellung eines Bebauungsplanes für eine Freiflächen PV Anlage auf dem Grundstück Flur Nr. 455 mit einer Fläche von 12 ha vor. Dieser Antrag wurde einstimmig abgelehnt mit folgender Begründung:
    Man wolle erst mit dem zurzeit laufenden Bauleitplanungsverfahren eines anderen PV Projektes Erfahrungen sammeln und dies ggf. abschließen. Auch die möglichen Stellungnahmen der Bürger und Träger öffentlicher Belange dazu sollten abgewartet werden. Zudem haben wir mehrere Planungen in diesem Jahr laufen, so dass dies auch verwaltungsmäßig momentan nicht machbar wäre.
    Das Kriterium 30 %-Beteiligung an der Betreibergesellschaft mit Wohnsitz in der Gemeinde Ehingen wird nicht erfüllt. Ebenso möchte man die Planungshoheit unabhängig von den Kriterien als Gemeinde behalten und sich im Einzelfall die Entscheidung vorbehalten. Auch fallen die Größenordnung und der Verlust an landwirtschaftlicher Fläche ins Gewicht.
  • Der Gemeinderat hat dem Antrag der Kirchengemeinde Beyerberg zugestimmt, für den Kindergarten Beyerberg das beantragte Defizit in Höhe von 8.273 € für das Haushaltsjahr 2021 zu übernehmen. Eine genaue Abrechnung erfolgt nach Vorliegen des Jahresabschlusses. Der Kindergarten ist momentan komplett ausgelastet.
  • Aufgrund der Auswahlkriterien zum Regionalbudget der ILE Hesselberg-Limes konnten unsere eingereichten gemeindlichen Projekte Parkplatz Brunner Weiher und Badeweiher Beyerberg nicht berücksichtigt werden. Es wurden hauptsächlich Vereins- oder ehrenamtlich geprägte Vorhaben ausgewählt (z. B. der Kapplbuckverein oder der Touristikverband Hesselberg, zu dem wir ja auch gehören.) Auch waren es sehr viele Projektvorschläge. Der Gemeinderat fasste den Beschluss die beiden Projekte aber auch so zu realisieren und in den Haushalt einzuplanen. Kosten jeweils ca. 5.000 €.

 

aktuelle Themen im Gemeinderat Mai 2021 (siehe auch Mitteilungblatt 05/21):

  • In der letzten nichtöffentlichen Sitzung wurde die Aufnahme eines Kommunaldarlehens in Höhe von 1,4 Mio. € beschlossen. Dieses dient hauptsächlich zur Finanzierung der Kosten für den Kindergartenneubau sowie für die Planungskosten Kläranlage und den Bau der Druckleitungen. Die Aufnahme des Darlehens war bereits im Haushalt 2020 vorgesehen. Die zu erwartenden Fördergelder für die jeweiligen Baumaßnahmen können erst später abgerufen werden und werden so zwischenfinanziert.
  • Für die in den Ruhestand verabschiedete Reinigungskraft an unserer Grundschule, Sieglinde Kugler, wurde Frau Melanie Früh aus Ehrenschwinden als Nachfolgerin eingestellt. Sieglinde Kugler war über 25 Jahre in unserer Grundschule tätig. Im Rahmen einer kleinen Verabschiedung im Kreis des Lehrerkollegiums wurde ihr vorbildlicher Einsatz für unsere Grundschule weit über die Tätigkeit als Reinigungskraft hinaus gewürdigt. Frau Kugler pflegte das Schulgebäude wie ihr eigenes Haus und hat sich auch im Umgang mit Schulleitungen, Lehrkräften, Eltern und auch Schülerinnen und Schülern größte Anerkennung erworben! Für ihre zukünftige Zeit wünschen wir ihr Alles Gute.
  • Bezüglich eines geplanten Solarparkes in der Gemarkung Lentersheim wurden Billigungs- und Auslegungsbeschlüsse zur Änderung des Flächennutzungsplanes und der notwendigen Bauleitplanung gefasst. Informationen dazu enthält dieses Mitteilungsblatt sowie die gemeindliche Homepage www.ehingen-hesselberg.de.
  • Einem Antrag auf Bezuschussung der Wegesanierung im Beyerberger Friedhof von der Kirchengemeinde Beyerberg wurde stattgegeben in gewohnt gutem Miteinander mit unseren Kirchengemeinden, geprägt von gegenseitiger Wertschätzung und Unterstützung bei den vielfältigen Aufgaben.

 

aktuelle Themen im Gemeinderat April 2021 (siehe auch Mitteilungblatt 04/21):

  • Als Nachfolger für seinen, aus gesundheitlichen Gründen aus dem Gremium ausgeschiedenen Schwiegervater Karl Fickel, wurde Uli Schöllhammer vom Feldgeschworenengremium Beyerberg gewählt und in der letzten Sitzung als Siebener vereidigt.
  • Zu den Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange für die Bauleitplanung zum Baugebiet Hopfenpeint bezüglich Immissionen von Landwirtschaft und Gewerbe wurde ein Gutachten in Auftrag gegeben. Damit möchte man von vornherein ein gutes Nebeneinander von Gewerbe, Landwirtschaft und Wohn-bebauung gewährleisten.
  • Positive Stellungnahmen wurde seitens des Gemeinderates in der vergangenen Sitzung zu zwei Bauan-trägen abgegeben. Zum einen zum Bau einer Garage in der Kreuzhofstraße, zum anderen für eine Überdachung des Eingangsbereiches zur Tagespflegeeinrichtung im Diakoniehaus.
  • Einer Neufassung der Satzung der Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg wurde vom Gemeinde-rat zugestimmt. Diese war notwendig wegen Veränderungen in der Geschäftsführung sowie dem Austritt der Stadt Oettingen bzw. dem Wiedereintritt der Gemeinde Burgoberbach und der Stadt Ornbau. Zusätzlich wurden mittlerweile geschaffene vereinfachte Strukturen in die Satzung eingearbeitet

 

aktuelle Themen im Gemeinderat März 2021 (siehe auch Mitteilungblatt 03/21):

  • Der Gemeinderat befasste sich in den Ortsteilen Lentersheim und Beyerberg mit Möglichkeiten der Baulanderschließung. Es soll Bauwilligen auch in diesen Ortsteilen weiterhin die Gelegenheit zur Errichtung eines Eigenheimes angeboten werden, damit insbesondere unsere jungen Leute und auch Familien in ihrem Heimatort bleiben können. Schwierigkeiten bereiten hier die Bereitschaft Grund zu verkaufen bzw. zu tauschen, die technische und wirtschaftliche Möglichkeit der Erschließung (Abwasser, Wasser, Straße) und die gute Verträglichkeit und das Nebeneinander mit Nachbargrundstücken. Hier wären wir für konkrete Angebote, bzw. Vorschläge offen und auch dankbar.
  • Für das Baugebiet Hopfenpeint in Ehingen fand die erste Auslegung statt und eine Überprüfung der möglichen Immissionen aus Landwirtschaft und Gewerbe wird nun erfolgen. Ziel ist hier ein wie gewohnt gutes und verträgliches Nebeneinander von Betrieben und Wohnbebauung. Die Interessen von Landwirtschaft und Gewerbe sind berechtigt und müssen berücksichtigt werden, war man sich im Gemeinderat einig. Ob man dazu noch ein externes Gutachten benötigt wird momentan mit den Behörden abgeklärt.
  • Angesprochen wurde in der Sitzung die beschlossene Schließung des BayWa Betriebes zum 30.06.2021 bei uns in Ehingen. Wir bedauern dies sehr und sehen einen großen Verlust nicht nur für unsere Landwirtschaft. Wir hoffen auf eine sinnvolle Verwertung des Areals.
  • Ein Antrag unserer Jagdpächter Wegränder, Gemeindeflächen und Bankette später zu mulchen oder besser noch abzumähen wurde behandelt. Es soll nach Möglichkeit versucht werden, dies zumindest zu einem großen Teil nicht vor dem 15. Juli zu tun. Besonders an viel genutzten Geh- und Radwegen in Kombination mit landwirtschaftlichem Verkehr kann eine Abwägung mit der Verkehrssicherheit und möglichen Haftungsansprüchen ergeben, dies früher zu tun. Auch appellieren wir an unsere Landwirte, dies wo möglich im Interesse der heimischen Tier- und Insektenwelt auch so zu handhaben.
  • Unsere Verwaltung blickt schon auf die bevorstehende Bundestagswahl am 26. September. Bei möglicherweise strengen Vorgaben für Hygienekonzepte und einer zu erwartenden starken Zunahme der Briefwahl, kann über eine Verringerung der Zahl der Wahllokale nachgedacht werden.
  • Für eine Freiflächen Photovoltaikanlage im Bereich Lentersheim wurde ein Aufstellungsbeschluss gefasst; die erste Beteiligung der Öffentlichkeit und Bekanntmachung der Auslegung erfolgt mit einem nachfolgenden Mitteilungsblatt. Der Gemeinderat hat sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht, hat einen Kriterienkatalog erarbeitet (im letzten Mitteilungsblatt veröffentlicht) und auch abgewogen zwischen den berechtigten Interessen der Landwirtschaft, des Natur- und Landschaftsschutzes und der Gewinnung von umwelt- und klimafreundlichem Strom.
  • Insgesamt sechs Bauanträge wurden mit positiven Stellungnahmen an die Genehmigungsbehörde weitergeleitet. Es herrscht auch in den Ortskernen eine rege Bautätigkeit mit Teilabrissen, Neu-, Um- und Ausbaulösungen. Das wird von Seiten der Gemeinde sehr befürwortet.
  • Ein Antrag auf Befestigung eines Gehweges an der Einmündung Kreuzhofstraße/Dambacher Weg in Ehingen wurde an den Bauausschuss und zur Überprüfung der sicherheitstechnischen Notwendigkeit an die nächste Verkehrsschau mit der Polizei verwiesen.
  • Für das Förderprogramm Regionalbudget wurden seitens der Gemeinde die Installation einer Sitzgruppe mit Hinweistafeln am Brunner Weiher und die Ausstattung des Badweihers Beyerberg mit Umkleiden und Spielgeräten vorgeschlagen.
  • Wie schon bekanntgegeben, soll das Aufmaß und die Ermittlung der beitragsfähigen Grundstücks- und Geschoßflächen an einen Dienstleister vergeben werden. Dies ist mittlerweile an ein Büro aus Greding geschehen und wird im Frühjahr 2022 erfolgen.
  • Die Baukosten der neuen Kläranlagen müssen zum größten Teil von den Bürgerinnen und Bürgern durch sogenannte Verbesserungsbeiträge getragen werden. Die Kosten werden abhängig von Grundstücks- und Gebäudefläche auf alle an eine Kläranlage angeschlossenen Grundstücksbesitzer im Gemeindegebiet aufgeteilt. Dazu werden voraussichtlich bereits während der Bauphase nach Baufortschritt Rechnungen über Abschlagszahlungen erstellt, so dass sich die Zahlungen durch die Bürger auf mehrere Raten aufteilen werden.Eine verlässliche Aussage über die voraussichtliche Höhe der Kosten kann erst nach Vorliegen der Ausschreibungsergebnisse gemacht werden. Im Moment wird mit ersten Abschlagszahlungen Mitte 2022 gerechnet.

 



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